
( : So ewigrumreisen, wie n Reporter, das wär ja nun auch nichts für mich : ein kleiner wilder Waldkreis : that’s me ! ), 2005
Entwurf bespielbare Objekte (nicht realisiert)
Halbinsel Pouch bei Bitterfeldwilder-waldkreis.pdf (373 kb)
Ausgangspunkt meines Entwurfes sind sowohl das Gemälde von Paul Klee VILLA R als auch das Zitat von Arno Schmidt aus dem Buch AUS DEM LEBEN EINES FAUNS. Das Bild von Paul Klee, zwischen Surrealismus, Expressionismus und Abstraktion, zeigt einen überdimensionalen Buchstaben R auf der einen Seite eines roten Weges und im Hintergrund, auf der anderen Seite, ein Haus, dass aus verschiedenfarbigen Bauklötzen zusammengesetzt scheint. Arno Schmidt dagegen entscheidet sich dafür, die Welt in einem kleinen wilden Waldkreis zu entdecken.
Auf dieselbe Weise soll auch der Besucher das Labyrinth spielerisch erkunden, sich von Form und Farbe leiten lassen, seine eigene Fantasie zur Symbolik der Objekte entwickeln.
BESCHREIBUNG Dem Besucher, der dem Waldweg folgt bleibt nichts Anderes übrig, als in das Labyrinth einzudringen, in der Hoffnung, dass dieses ihn wieder auf den Weg bringen wird. Lässt er sich darauf ein, so führt in die Entdeckungsreise auf beide Seiten der Lichtung und lädt ihn ein, einen menschengroßen Buchstaben R und ein Regal mit überdimensionalen Bauklötzen aus unmittelbarer, antastbarer Nähe zu betrachten.
Das Labyrinth hält sein Versprechen (En Passant kann der Irrläufer mit dem beweglichen Kugeln spielen!) und spuckt den Spaziergänger, nach einem ca. 150 m langen Umweg, auf der anderen Seite wieder aus.
